Niederwillingen Blick aus Richtung Stadtilm Foto Frank Hofmann
Eingebettet in das Thüringer Hügelvorland des Thüringer Waldes liegt der kleine Ort Niederwillingen in der Gemeinde Ilmtal. Entlang der Wipfra fügen sich die ländlich geprägten Fachwerkhäuser zu einem schönen Ortsbild.

Vor 900 Jahren waren beide Ortschaften Niederwillingen und Oberwillingen zunächst ein Ort mit dem Namen "Welehingin". Erst 1569 wurden Sie getrennt benannt. Südwestlich der Orte erhebt sich der "Willinger Berg", von dessen Gipfel man einen herrlichen Ausblick hat.

Durch vielfältige Maßnahmen der Dorferneuerung gelang es dem Ort, im Jahre 1995 im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" den 1. Platz der Hauptklasse und 1997 den 3. Platz in der Sonderklasse zu erreichen. Zahlreiche Fachwerkbauten wurden restauriert, Straßen und Plätze neu gestaltet, ein reges Vereinsleben aufgebaut. Die gut erhaltenen und teilweise restaurierten  Bogenbrücken sind fast einzigartig. Sehenswert ist die alte Dorfkirche "Sankt Peter und Paul". Den Hauptschmuck der Kirche bilden die durch Restaurierungsarbeiten freigelegten Malereien an den Holzbalken. In einem kleinen Dorfmuseum wird dem Besucher das Landleben aus zwei Jahrhunderten dargebracht.

Durch 3 erschlossene und vollständig belegte Wohngebiete hat Niederwillingen seit 1993 einen Einwohnerzuwachs von über 200 Personen. Es ist damit der größte Ort der Gemeinde Ilmtal.

Die nicht all zuweite Entfernung zu größeren Städten wie Erfurt, Weimar und Rudolstadt, sind durch gute Verkehrsanbindungen wie Bus und Bahn schnell zu überbrücken.